Literatur Anfang Bedienung Inhalt Folgende Letzte Die visuelle Wahrnehmung
--Wahrnehmung von Farbe
----Grundlagen, S. 1/3




Farbe ist eine Sinnesempfindung, die durch Reizung des visuellen Systems mit sichtbarem Licht ausgelöst wird.
[vgl. [8], S. 247]

Man unterscheidet chromatische (bunte) und achromatische (unbunte, alle Grautöne) Farben. Chromatische Farben sind dadurch charakterisiert, daß man sie durch ihren Farbton, ihre Helligkeit und ihre Sättigung beschreiben kann, während sich achromatische Farben nur in ihrer Helligkeit unterscheiden. [[7], S. 22]

Farbton, Helligkeit und Sättigung sind subjektive und physikalisch nicht meßbare Eindrücke. Zu den Farbtönen zählen blau, rot, grün, u.s.w. Die Farbtöne sind von der Wellenlänge des vom Auge empfangenen Lichts abhängig. Im Bereich des sichtbren Lichts werden kurze Wellenlängen als blau, mittlere Wellenlängn als grün und lange Wellenlängen als rot wahrgenommen. Die Helligkeitsempfindung hängt mit der physikalisch meßbaren Intensität der empfangenen Lichtstrahlen zusammen. Die Sättigung schließlich bezieht sich auf den Anteil von Weiß in der Farbe: Je geringer der Weißanteil desto gesättigter ist die Farbe. Als weiß bezeichnet man Licht, das alle sichtbaren Wellenlängen mit gleicher Intensität enthält.
[[5], S. 105ff]