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| Geschichtliches | Der Botaniker Aristid Lindenmayer entwickelte 1968 ein mathematisches System (Lindenmayer-System) mit der Absicht, eine Methode zur Beschreibung von einfachen Zellorganismen bereitzustellen. Dieses wurde von P. Hogeweg und B. Hesper 1974 um eine einfache grafische Interpretation erweitert. A. R. Smith schlug 1984 L-Systeme als ein Werkzeug zur Darstellung realistischer Pflanzenmodelle vor und zeigte die Verwandtschaft der L-Systeme zu dem von B. Mandelbrot eingeführten Konzept der Fraktale auf. Ein Lindenmayer-System ist ein mathematisch formales System und basiert auf dem Prinzip der Ersetzungssysteme. Diese sollen aus diesem Grund in dem nächsten Abschnitt kurz erläutert werden. |