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Tutorial zum Thema "Petri-Netze"
2.   Petri-Netze
2.1   Definitionen


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2.1   Definitionen

In diesem Abschnitt sind die grundlegenden Definitionen zusammengefaßt, die für das Verständnis von Petri-Netzen benötigt werden. Weiterführende Definitionen sind hier noch nicht aufgeführt. Sie befinden sich in den jeweiligen Kapiteln.


Definition :
Ein Petri-Netz oder Netz ist eine Struktur
N = ( A, Pl, ->, M0)      wobei
  • A ist ein Kommunikations-Alphabet
  • Pl  ist eine (mögl. unendliche) Menge von Plätzen
    (oder lokalen Zuständen)
  • -> Pnf(Pl ) × (A { }) × Pnf(Pl ) ist die Transitionsrelation
  • M0 Pnf(Pl ) ist die Anfangsmarkierung

Die Plätze p und q sind Elemente der Menge Pl.
Die Bezeichnung Pnf(Pl ) steht für alle nicht leeren, finiten Teilmengen von Pl.

Ein Element  t = (I, u, O ) -> mit  I, O Pnf(Pl ) und u (A { })   heißt Transition und wird üblicherweise wie folgt geschrieben :

I O.

I heißt Eingabemenge oder Vorbereich von t und
O heißt Ausgabemenge oder Nachbereich von t.
Andere Bezeichnungen :   ·t = pre(t)   : Vorbereich von  t
Andere Bezeichnungen :   t· = post(t) : Nachbereich von  t

u ist die Aktion von t = act(t) und ist ein Element aus der Menge (A { }).


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© Copyright Oktober 1997 by Petra Hornstein